- Knut G. Jeckstadt
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Man stelle sich vor, man hat zu Hause einen Kühlschrank, der mit allem gefüllt ist was man sich wünscht und der vorerst nicht leer wird. Alle in Deutschland, ja alle auf der ganzen Welt haben so einen Kühlschrank, der vorerst nicht leer wird. Es müssen keine Lebensmittel produziert werden, weil sie im Kühlschrank, vorerst, vorhanden sind. Und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, nimmt der Inhalt des Kühlschrankes ab und wird nicht mehr nachgefüllt.
Was ist zu tun ? Keiner weiss mehr wie man Lebensmittel produziert.
Das steht uns mit der Energie aus Lagerbeständen bevor, die vorerst, nicht zur Neige gehen.
Grüner Strom aus uraltem Wasserkraftwerk? Oberharzer Wasserregal soll reaktiviert werden und ans Stromnetz gehen
Die Harmonie zwischen Geist, Seele und Körper! ....Unser Körper kann diese Stoffe nicht verarbeiten ....
Nano-Partikel auf dem Prüfstand ...Aussichten...
Gen-Manipulation
Man sollte sich ab und zu mal bewusst machen, warum irgendetwas so ist wie es ist.
Momentan scheint die Gen-Industrie zu boomen und der Einfluss auf die Menschen wird immer grösser, anderer seits scheinen die Menschen keinen Einfluss auf die GEN-Industrie ausüben zu können.
Das Wissen um Lebensmittel, Anbau, Haltung, Konservierung, Zubereitung etc., mussten die Menschen über Jahrhunderte lernen und ihr Wissen wurde den jüngeren Generationen weiter gegeben.
Vielleicht war das bei uns vor vierzig, oder vielleicht zwanzig Jahren noch so, ginge es nach der Gen-Industrie, wird es in Zukunft kein allgemeines Wissen über Lebensmittel mehr geben. Dann sind die Menschen von der Industrie abhängig.
Mit der Aussetzung Gen manipulierter Pflanzen oder Saatguts wird es Beeinflussungen in der normalen Pflanzenwelt geben, die Möglichkeiten sind im Labor nicht zu ermitteln.
Gleichwohl besteht die Gefahr, das es zu einer biologischen Verschmutzung in der Pflanzen- und damit auch Tierwelt kommt, die nicht so einfach, wenn überhaupt, zu beheben sein wird. Erste Anzeichen kommen bereits von Imkern und die UNharmlosigkeit der Genmanipulierten Futtergabe bei Milchkühen, bestätigten Bakterien, der FutterGENpflanzen, im Stuhl, die sie nach dem Forschungsstand hätten abbauen müssen.
Es wird zwar behauptet, die Weltbevölkerung müsse ernährt werden, aber gerade Selbstversorgern wird in Afrika mit subventionierten Lebensmittel aus Europa das Leben kaputt gemacht.
Die GEN-Technik und die ENERGIE sind die grossen Themen die uns nicht loslassen werden, mit dem Unterschied, Genmanipulierte Planzen in der Umwelt, bleiben.
Im Gegensatz zur Energie, die mit den Lagerstätten weg ist.
Staufen wird sich weiter heben
Geologie. - Kaum ein Geothermie-Vorhaben in Deutschland ist bislang so drastisch schiefgegangen wie das in Staufen. In der südbadischen Stadt hebt sich nach Geothermiebohrungen Ende 2007 der Boden. 187 Gebäude sind mittlerweile betroffen. Der Darmstädter Geologe Ingo Sass berichtet im Gespräch mit Ralf Krauter über die jüngsten Untersuchungen.
Blick in den Untergrund

Blick in den Untergrund
Geothermie-Exploration bei München
Von David Globig
Geologie. - Geothermie ist theoretisch eine der ergiebigsten nicht-fossilien Energiequellen. Allerdings ist die Liste der Projekte, die beinahe oder ganz scheiterten lang, denn der Blick in den Untergrund ist schwierig. Bei München wird jetzt ein detailliertes Untergrundmodell erstellt, bevor die Nutzung der Erdwärme richtig einsetzt.
Kühlschrank ? Wozu ?
Kühlschrank ? Wozu ?
Mit der Gewissheit bis zu 40 % der Stromkosten nicht bezahlen zu müssen, ist es ein Gedanke wert sich über sein Verhalten Klarheit zu verschaffen. Das Dreisterne-Kühlfach hält auch ohne Inhalt die Temperatur auf -18°C, zur Raumtemperatur sind es rund 38°C Unterschied. Der Schrankinhalt wird nur auf 8°C abgesenkt, also ein Unterschied von 12°C.
Und wofür das ganze ?
Für eine gewisse Vorratshaltung, da die Geschäfte so selten geöffnet sind ?
Damit das Bier kalt genug ist ?
Damit das Tiefgekühlte Sonderangebot den Preisvorteil über die Stromkosten wieder ausgleicht ?
Ohne Kühlschrank geht es auch, einfach probieren !
Es gibt Strommessgeräte im Handel für 25 €, eine gute Geldanlage sich seinen Stromverbrauch bewusst zu machen.
Der Eismann
Es gab ja keinen Kühlschrank, bis in die 60er Jahre hinein, in dem im Sommer die verderblichen Lebensmittel gelagert werden konnten, Frau Hass hatte aber einen Eisschrank, deren Türen von innen mit Zinkblech, das zu einem Kasten geformt , versehen war, so das die Tür dicker war, also einen Hohlraum bildeten, der als Wärmedämmung diente. Ab und zu kam dann der Eismann und brachte Eis. In Quaderform, 20x20 cm, mit etwa einem Meter länge, je nach Bedarf teilte der Eismann mit einem Dorn den Block in die gewünschte Länge. Dabei fielen Eissplitter ab. Das war die Stunde der Kinder, im heissen Sommer Wassereis, kostenlos, das war köstlich.
Kühl- und Gefriergeräte - Die Stromfresser im Haushalt
Kühl- und Gefriergeräte - Die Stromfresser im Haushalt
Pressemitteilung vom 07.06.2009, 10:00 Uhr
Umwelt
EU-Förderprogramm LIFE+ für Umweltprojekte – Vorschläge jetzt einreichen
Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit: Im Rahmen des europäischen Förderprogramms LIFE+ können jetzt Anträge für die Auswahlrunde 2009 gestellt werden. LIFE+ ist das einzige Förderprogramm der Europäischen Union, dass ausschließlich der Finanzierung von Umweltprojekten dient. Das Programm soll die Umsetzung, Aktualisierung und Weiterentwicklung der Umweltpolitik und des Umweltrechts der Gemeinschaft fördern und somit zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Gefördert werden - wie schon im vergangenen Jahr - Projekte aus den thematischen Bereichen
• Natur und biologische Vielfalt
• Umweltpolitik und Verwaltungspraxis
• Information und Kommunikation
Das Programm LIFE+ steht allen Rechtspersonen (öffentliche und/oder private Stellen und Einrichtungen) mit Sitz in der Europäischen Union offen. Die Förderung erfolgt im Wege der Kofinanzierung, wobei von der Europäischen Union maximal 50 % der förderfähigen Kosten übernommen werden. Im Rahmen von LIFE+ „Natur und biologische Vielfalt“ kann der Höchstsatz in Ausnahmefällen 75 % der zuschussfähigen Kosten betragen. Projektvorschläge Berliner Antragsteller müssen bis zum 15. September 2009 eingereicht werden:
• für den Programmschwerpunkt „Natur und biologische Vielfalt“ beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Holger Galas, Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn , Tel: (0228) 305 2623 E-mail: holger.galas@bmu.bund.de
• für den Programmschwerpunkt „Umweltpolitik und Verwaltungspraxis“ sowie „Information und Kommunikation“ bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Referat III A, Petra Gutsche, Brückenstr. 6, 10179 Berlin, Tel.: (030) 9025 2492 E-mail: petra.gutsche@senguv.berlin.de Die Antragsformulare sowie weitere Erläuterungen zu den Programmschwerpunkten, zur Förderfähigkeit und den Verfahrensregelungen sind im Internet unter folgender Adresse abrufbar: http://ec.europa.eu/environment/life/funding/lifeplus2009/call/index.htm
Rückfragen: Dr. Marie-Luise Dittmar, Telefon: 90252153
Kalifornischer Klimawandel
Deutschlandfunk lange Nacht
Eine Lange Nacht über die grüne Revolution im Silicon Valley
Von Ralf Krauter
Im Silicon Valley herrscht wieder einmal Goldgräberstimmung. Den Planeten retten und dabei Geld verdienen - das ist das Motto der boomenden Ökotechnik-Industrie zwischen San Francisco, Berkeley und San Jose. Ihre Vision: Technologien zu entwickeln, um die Welt vor dem Klimakollaps zu bewahren.
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Blick auf das Silicon Valley in San Jose in Kalifornien (Bild: AP Archiv)
Billigere Solarzellen, besserer Biosprit, effizientere Kraftwerke, abgasfreie Elektroautos - solche Innovationen versprechen ein sauberes Geschäft. Eine mächtige Allianz aus Forschern, Firmengründern, Philanthropen und politisch Verantwortlichen treibt den Wandel voran. Da neben Barack Obama auch wachsende Teile der Bevölkerung auf die grüne Energiewende setzen, sind die Aussichten glänzend. Es wäre nicht das erste Mal, dass Kalifornien Trends setzt, die die Welt verändern
Auszug aus dem Manuskript: Wie Pilze sind dort in den vergangenen Jahren Firmen aus dem Boden geschossen, die den Planeten retten und dabei Geld verdienen wollen. Mikroprozessoren und Internet-Revolution? Das war gestern. Heute setzt man im Silicon Valley auf Technologien, um die Erderwärmung zu bremsen. Billigere Solarzellen und besserer Biosprit, effizientere Solarkraftwerke, marktreife Elektroautos und klimafreundliche Baustoffe - all das wird in der Ideenschmiede bereits entwickelt. Von Barack Obama, dem neuen Mann im Weißen Haus, erhofft man sich kräftigen Rückenwind. Obama, CNN-Pressekonferenz:
"Die Zeit des Verzögerns und Leugnens ist vorbei. Der Klimawandel ist ein drängendes Problem, das unsere nationale Sicherheit bedroht. Wir müssen und werden entschieden dagegen vorgehen."
Bereits sechs Wochen vor seinem Amtsantritt verkündete Barack Obama, dem Kampf gegen die Erderwärmung künftig Priorität einzuräumen. Es war eine erstaunlich klare Weichenstellung für den Klimaschutz.
Obama, CNN-Pressekonferenz:
"Der Klimawandel ist nicht nur ein Problem, er ist auch eine Chance. Er bietet uns die Gelegenheit, überall im Land neue Arbeitsplätze zu schaffen, indem wir unsere Energieversorgung umstellen. Das stärkt unsere Wirtschaft, erhöht unsere Sicherheit, verringert unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl und stellt sicher, dass wir in den kommenden Jahrzehnten wettbewerbsfähig sind. Und all das, während wir den Planeten retten. Wir werden diese Gelegenheit nicht verpassen." Neuer Präsident, neue Agenda: Klimaschutz als Konjunkturpaket. Ein "green new deal", um die lahmende Wirtschaft anzukurbeln. Nicht nur im Weißen Haus setzt man darauf - auch im Silicon Valley. "Das Geschäft mit der grünen Energie wird einer der Eckpfeiler von Barack Obamas Präsidentschaft", sagt der Mitarbeiter eines Solarzellenherstellers. "Der Klimawandel ist das drängendste Problem der Menschheit", erklärt ein Stanford-Professor, der zum Unternehmer wurde. "Es geht nicht darum, Opfer zu bringen", sagt ein leitender Angestellter der kalifornischen Umweltbehörde. "Es geht darum, eine Politik zu machen, die der Industrie den Weg in eine grünere Zukunft weist." "Hier werden gerade eine Menge toller Firmen aufgebaut", betont ein Risikokapitalinvestor: "Dass die Wirtschaft schwächelt, bedeutet noch lange nicht, dass die Leute aufhören, Ideen zu haben."
Auszug aus dem Manuskript: Kevin Sweeney arbeitet im Dienste des Klimaschutzes, war lange als Berater in Washington, an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik. Den Meinungsumfragen der "Allianz für Klimaschutz" zufolge, sagt Kevin Sweeney, akzeptieren die Amerikaner inzwischen, dass der Klimawandel real ist und der Mensch schuld daran.
"Der Klimawandel ist in den vergangenen zwei Jahren sehr stark ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Allerdings wissen die meisten US-Bürger nicht, wie akut die Krise ist. Sie wissen nicht, dass wir sofort handeln müssen, um das Problem in den Griff zu bekommen."
Die 300 Millionen US-Bürger blasen mehr als doppelt so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre wie der durchschnittliche Europäer: 19 Tonnen pro Kopf und Jahr. Warum hängt Amerika beim Klimaschutz so weit hinterher? Kevin Sweeney nennt mehrere Gründe. Unter anderem das Zwei-Parteien-System, das Republikaner und Demokraten verlernen ließ, politischen Konsens zu erzielen, und ein ideologisch motiviertes Misstrauen gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen. Aber Kevin Sweeney ist überzeugt: Man muss die Amerikaner nur auf ein klares Ziel einschwören, dann ließe sich der Rückstand schnell aufholen. Genau das versucht die "Allianz für Klimaschutz". Im Juli 2008 forderte Al Gore öffentlich, die USA sollten ihre Stromversorgung innerhalb von zehn Jahren komplett auf erneuerbare Energien umstellen.
Repower America heißt die Kampagne.
"Wir wollten ein klares Ziel innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes. 100 Prozent Kohlendioxid-Reduktion in zehn Jahren ist solch ein Ziel. Es ist die Art von Herausforderung, die Amerikaner anspornt. Es ist so, als wollte man in zehn Jahren zum Mond fliegen."
Laut Meinungsumfragen unterstützen über 70 Prozent der US-Bürger das ambitionierte Vorhaben, sagt Kevin Sweeney. Und Experten zufolge sei die 100-prozentige Umstellung auf grünen Strom durchaus zu schaffen.
"Wir setzen vor allem auf Energieeffizienz, Windenergie und Sonnenwärmekraftwerke - alles Technologien, die es heute schon gibt. Wir brauchen keine technologischen Durchbrüche, um unser Ziel zu erreichen. Das einzige, was fehlt, ist der politische Wille, es zu tun."
Doch das ändert sich gerade. Seit Barack Obamas Einzug ins Weiße Haus stoßen die Ideen der Klimaschützer aus Palo Alto auf offene Ohren in Washington. Al Gore ist ein wichtiger Berater des neuen Präsidenten. Die Ökotechnik-Industrie Kaliforniens darf deshalb auf glänzende Geschäfte hoffen.
"Die USA müssen Vorreiter beim Klimaschutz sein. Bei der UN-Klimakonferenz Ende des Jahres in Kopenhagen müssen wir der Welt zeigen, dass wir eine Führungsrolle übernehmen wollen. Das kann nur gelingen, wenn wir noch in diesem Jahr große Fortschritte beim Emissionshandel und der Erzeugung von grünem Strom machen. Nur dann wird man uns als Verhandlungspartner ernst nehmen. Und ich glaube, das wird passieren. Ich kenne und schätze die Leute, deren Rat Obama beim Klimaschutz vertraut. Wir werden uns auf der Bühne zurück melden und Ländern wie Deutschland und Großbritannien sagen: Danke, dass ihr lange vor uns die Initiative ergriffen habt. Aber jetzt sitzen wir wieder am Tisch und machen mit."
Musikliste: 1 San Francisco Scott McKenzie 2 Caught by the River Doves 3 Hello Sunshine Super Furry Animals 4 Heartland U2 5 Californication Red Hot Chili Peppers 6 Pony Tom Waits 7 Johnny Magic - LincVolt in Witchita Neil Young 8 Albatros Fleetwood Mac 9 Oh well - Part 2 Fleetwood Mac 10 Cartwheels The Reindeer Section 11 Big Sur The Thrills 12 Fake Empire The National 13 12:51 The Strokes 14 Forever Young Alphaville / Youth Group 15 Boulevard of Broken Dreams Green Day 16 Affirmation George Benson 17 Breezin' George Benson 18 Eastern Glow The Album Leaf 19 Paint the Silence South 20 Mistaken for Strangers The National 21 Honey and the Moon Joseph Arthur 22 Oasis Pat Metheny 23 Story from a Stranger Pat Metheny 24 Unity Village Pat Metheny
Auszug aus dem Manuskript: "California Greening" mit Ökotechnologie aus dem Silicon Valley? Saubere Geschäfte mit grüner Energie? Die Dinge sind in Bewegung, müssen aber in Relation gesehen werden. Die Aufholjagd in den USA hat eben erst begonnen. In Deutschland gingen allein 2007 fast dreimal mehr Solarpanele ans Netz als jene 440 Megawatt installierter Leistung, die es derzeit in ganz Kalifornien gibt. Doch das könnte sich bald ändern. Im vergangenen Herbst beschloss der Kongress in Washington nach langem politischen Hickhack endlich, die langfristigen Steuervergünstigen für Solaranlagen um 8 Jahre zu verlängern. Das macht Solarstrom jetzt auch für die Energieversorger interessant. Für junge kalifornische Firmen mit innovativen Technologien, eine einmalige Chance, groß ins Geschäft zu kommen. Zum Beispiel für Brightsource Energy in Oakland. Die Firmenzentrale befindet sich in einem Büroturm in jener Gegend von Oakland, die sich Zentrum nennt, Touristen aber keinen Anlass zum Verweilen bietet. Charles Ricker, einer der Gründer von Brightsource Energy, wartet im 21. Stock. Er kommt aus Houston und sieht wirklich so aus, wie man sich einen Texaner vorstellt: leicht untersetzt, mit geröteter Gesichtshaut, die auf überhöhten Blutdruck schließen lässt. Man baue eine neue Generation effizienter Solarthermie-Kraftwerke, die Sonnenwärme in Strom verwandeln,
erklärt Charles Ricker:
"Im Grunde machen wir nichts anderes, als einen großen Wasserkochtopf auf die Spitze eines 120 Meter hohen Turms zu setzen und diesen Turm mit Spiegeln zu umringen. Für ein 200 Megawatt-Kraftwerk, das 150 Tausend Haushalte versorgt, führen wir 200 Tausend Spiegel computergesteuert der Sonne nach. Wir haben eine Fläche von 1,5 Millionen Quadratmetern, die alles Sonnenlicht, das sie trifft, auf diesen einen Wasserkocher lenkt."
Dabei entsteht 550 Grad heißer Dampf, der eine Turbine antreibt. Den Berechnungen zufolge lassen sich so 20 Prozent der Sonnenwärme in Strom verwandeln. Das sind 6 Prozent mehr, als die besten heutigen Solarthermiekraftwerke schaffen, die deutsche Firmen derzeit in Spanien bauen. In Oakland ist man deshalb überzeugt, die Kilowattstunde Strom ein Drittel billiger erzeugen zu können als die Wettbewerber. Eine Pilotanlage in Israel belege, die Technik sei ausgereift, betont Charles Ricker. Vieles spricht dafür, dass die vollmundigen Versprechen Substanz haben. Die Brightsource-Ingenieure sind alte Hasen auf dem Gebiet. Für eine israelische Firma entwickelten sie die weltweit ersten kommerziellen Sonnenwärme-Kraftwerke, die in den 1980er Jahren in der kalifornischen Wüste installiert wurden und dort bis heute Strom erzeugen. Die Expertise der Entwickler ist deshalb unstrittig. Und das hat sich herum gesprochen. Im Auftrag des großen kalifornischen Energieversorgers Pacific Gas and Electric plant Brightsource in der Nähe von Las Vegas vier Solarthermiekraftwerke mit insgesamt 400 Megawatt Leistung - genug um 250 000 Haushalte zu versorgen. Das erste soll 2011 ans Netz gehen. Verträge für weitere 500 Megawatt sind schon unterschrieben. Außerdem bekam man im Februar vom südkalifornischen Energieversorger Edison den Auftrag zur Errichtung weiterer 1,3 Gigawatt Kraftwerksleistung.
Das Geschäft boomt, freut sich Charles Ricker:
"Eine Reihe US-Bundesstaaten haben ihren Energieversorgern vorgeschrieben, einen wachsenden Anteil ihres Stromes aus regenerativen Quellen zu gewinnen. In Kalifornien muss diese Quote bis 2010 bei 20 Prozent liegen, 2020 bereits bei 33 Prozent. Deshalb suchen die Versorger jetzt händeringend nach Anbietern von grünem Strom."
Umweltfreundlichen Technologien mit cleveren Gesetzen zum Durchbruch verhelfen? In Kalifornien kennt man sich aus damit. Und die Chancen, dass vieles von dem, was in Sacramento und im Silicon Valley bereits angestoßen wurde, jetzt USA-weit Schule macht, stehen gut. Nicht zuletzt dank Barack Obama. Viele der führenden Köpfe seiner Regierung kommen von hier. Den Planeten retten und dabei Geld verdienen. Im Silicon Valley glaubt man an diese Idee. Grün und gut. Kaliforniens Cleantech-Industrie sieht den Klimawandel als Chance und ist bereit, sie zu nutzen. Inwieweit die ambitionierten Ziele von Forschern und Firmengründern, Philantrophen und politisch Verantwortlichen tatsächlich in Erfüllung gehen werden, muss die Zukunft weisen. Doch die Vergangenheit lehrt: Kaum eine andere Nation ist so gut darin, sich ständig neu zu erfinden, wie die USA. Und Kalifornien bildete schon mehr als einmal die Speerspitze des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels. Nach Jahren der Stagnation macht sich Amerika auf die Reise in eine grüne Zukunft.
Weichenstellungen für eine nachhaltige Stromversorgung

Sperrfrist: 28. Mai, 9:00 Uhr
Pressemitteilung
Weichenstellungen für eine nachhaltige
Stromversorgung
Zu der Konferenz „Weichenstellungen für eine nachhaltige Stromversorgung“ erwartet der SRU heute etwa 150 Teilnehmer. Es diskutieren Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie Vertreter aller Bundestagsfraktionen.
„Die Stromversorgung der Zukunft muss klimafreundlich und nachhaltig sein“,
so Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Mitglied des SRU. „Deutschland steht vor einer Systementscheidung. Der notwendige Ausbau der erneuerbaren Energien ist mit hohen Anteilen von Kohle oder Kernkraft an der Stromversorgung nicht vereinbar.“ Zur Veranstaltung veröffentlicht der SRU ein Thesenpapier, das einen Anstoß zu einer gesellschaftlichen Debatte geben soll.
Stadtwerke für Öko-Energie gegründet


Stadtwerke für Öko-Energie gegründet

Windanlage in Hamburg geplant
RENATE PINZKE
Hamburg wird bei der Stromversorgung wieder mitmischen. Rund zwölf Jahre nachdem der erste Beschluss zum Verkauf der städtischen Elektrizitätswerke (HEW) gefällt wurde, ist nun der öffentliche Energieversorger "Hamburg Energie" gegründet worden. Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) konnte damit einen Herzenswunsch der Grünen in der Koalition mit der CDU durchsetzen. "Wir wollen mit ,Hamburg Energie` deutlich mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt erreichen, mehr Verantwortung für den Klimaschutz, mehr Entscheidungsspielraum für die Politik und eine konsequente Weiterentwicklung des Klimaschutzes", so Hajduk. Die MOPO beantwortet die wichtigsten Fragen zu den Stadtwerken. - Wann geht's los? Das Unternehmen wurde jetzt als Tochtergesellschaft von "Hamburg Wasser" gegründet. Ab Spätsommer/Herbst soll "Hamburg Energie" die Stadt und umliegende Gemeinden mit klimafreundlicher Energie versorgen - und zwar frei von Kohle- und Atomstrom.
Gründungskongress Landesbündnis ProRad

Landesbündnis ProRad
am Montag, 18. Mai 2009,
Haus der Wirtschaft, Stuttgart
Fahrradfahren wird immer beliebter. Vor
diesem Hintergrund hat der »Runde Tisch
Radverkehr Baden-Württemberg« Wege auf-
gezeigt, mit denen das umweltfreundliche
und stadtverträgliche Verkehrsmittel stärker
in den Blickpunkt gerückt und umfassend
gefördert werden kann. Dies ist auch das
Ziel der Landesregierung.
Ein Meilenstein auf diesem Weg ist die
Gründung des Landesbündnisses ProRad.
Als erstes dieser Art in Deutschland wird
damit ein hochrangig besetztes und auf
Landesebene agierendes Forum mit Mitglie-
der aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und
Verbänden ins Leben gerufen. Die wesentli-
chen Aufgaben sind, radverkehrspolitische
Ziele zu vereinbaren, öffentlichkeitswirksam
zu fördern und die Bündnismitglieder
untereinander zu vernetzen.
Mit dem Gründungskongress des Landes-
bündnisses ProRad findet in Baden-Würt-
temberg zum ersten Mal auf Landesebene
ein Kongress zum Radverkehr statt, bei dem
neben der Gründung des Landesbündnisses
aktuelle Themen rund ums Rad von Exper-
ten vorgestellt werden. Sie sind herzlich
dazu eingeladen, am Kongress teilzunehmen
und sich aktiv zu beteiligen, um den Radver-
kehr als wichtigen Baustein der integrierten
Mobilität von morgen voranzubringen. Ich
freue mich mit Ihnen auf einen anregenden
und erfolgreichen Gründungskongress des
Landesbündnisses ProRad.
Lieber tief als flach (Europäischen Energie-Institut Euref)

29.04.2009
Josef Daldrup: Lieber tief als flach
von Klaus Stratmann
Der westfälische Unternehmer Josef Daldrup hat aus einer ehemaligen Schmiede eine der größten Firmen für Erdwärme-Bohrungen aufgebaut. Jetzt gewinnt er ein Prestigeprojekt in Berlin - und muss sich erst an die Szene in der Hauptstadt gewöhnen.

Josef Daldrup ist durch und durch Westfale. Quelle: Pressebild
BERLIN. Amüsiert beobachtet Josef Daldrup im „Café Einstein“ die Strippenzieher und Wichtigtuer. Im allerersten Treffpunkt der Berliner Politik- und Lobbyistenszene ist er – mittelgroß, mittelgrau, kein Einstecktuch, kein Gel im Haar – so etwas wie der Sparkassenfilialleiter unter lauter Showmastern. Und noch bewegt er sich unsicher im Revier der Politiker, Verbandsfürsten und Berater.
Aber das wird sich ändern. Künftig wird er häufiger in Berlin sein. Denn mit dem Europäischen Energie-Institut (Euref) hat Josef Daldrup endlich ein Vorzeigeprojekt in der Hauptstadt im Angebot. Der Spezialist für Tiefenbohrungen wird dafür sorgen, dass das Institut, das einmal das europäische Schaufenster für erneuerbare und konventionelle Energien werden soll, mit Wärme aus der Erde versorgt wird. Er bohrt 3,5 Kilometer in die Tiefe, um 165 000 Quadratmeter Bürofläche zu beheizen. Ein prestigeträchtiger Auftrag.
Stromanbieter verkaufen Atomstrom als Ökostrom

05.01.2008
MOGELPACKUNG
Stromanbieter verkaufen Atomstrom als Ökostrom
Aus Atom- mach Ökostrom: Nach Informatio
nen des SPIEGEL tricksen europäische Stromanbieter ihre Kunden gezielt aus. Sie etikettieren Atom- oder Kohlestrom einfach in Ökostrom um. Eine legale Praxis, die durch Ökozertifikate möglich ist.
Als "reinen Verschiebebahnhof" bezeichnet es Thorsten Kasper von der Verbraucherzentrale, Uwe Leprich von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes spricht sogar von einer "Täuschu
ng des Verbrauchers": Europäische Stromversorger verkaufen ihren Kunden Ökostrom, der in Wahrheit aber in Atom- oder Kohlekraftwerken erzeugt wurde. Nach Informationen des SPIEGEL etikettieren sie den Atom- oder Kohlestrom einfach in Ökostrom um.
AP Windräder: Stromanbieter verkaufen ihren Kunden vermeintlichen Ökostrom
Wie das geht? Ein Stromversorger kauft Strom an der Börse, etwa aus dem AKW Krümmel, für 7 Cent je Kilowattstunde. Den veredelt er dann mit einem Ökozertifikat eines norwegischen Wasserkraftwerks, was ihn lediglich noch mal 0,05 Cent pro Kilowattstunde kostet. Seinen Graustrom darf er dann als Ökostrom verkaufen. Der norwegische Betreiber muss im Gegenzug die entsprechende Menge seines Ökostroms dann in konventionell erzeugten Strom umetikettieren. Diesen für Stromkunden in etlichen europäischen Ländern wenig transparenten Tausch ermöglicht das "Renewable Energy Certificate System" (RECS).
Ein Trick, der nach Meinung von Thorsten Kasper überhaupt erst ermöglicht, dass ganze Städte auf einen Schlag angeblich komplett mit Ökostrom versorgt werden. Aber "nur auf dem Papier, ohne dass auch nur eine zusätzliche Kilowattstunde davon erzeugt wird", sagt Kasper. Erst kürzlich hatten sich auf diese Weise die Städtischen Werke Kassel als "Vorreiter für umweltgerechte Stromerzeugung" präsentiert, mit "sauberem Naturstrom" für alle Haushalte. Etliche Versorger ziehen derzeit nach.
Uwe Leprich kritisiert, dass der Verbraucher gezielt irregeführt werde. In dem Glauben, dass für sein Geld neue Windräder oder Solaranlagen installiert würden, kaufe er den vermeintlich sauberen Strom. "Tatsächlich landet sein Geld größtenteils beim Atom- oder Kohlekraftwerksbetreiber." Und womöglich werde mit dem grünen Label auch noch die nächste Preiserhöhung kaschiert.
Ökologisch ausgerichtete Verbraucher sollten deshalb bei ihren Anbietern unbedingt nachfragen, welcher konkrete zusätzliche Umweltnutzen entstehe, rät Leprich.
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Uranium- is it a country?

22.5. Berlin
Filmvorführung und Stromwechselparty im Acud, Veteranenstr. 21

“Uranium- is it a country?- eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom”. Ein Film für die NutzerInnen von Atomkraft in Europa, die häufig nicht wissen, welche Risiken der Uranabbau mit sich bringt.
Australien hat die weltweit größten Uranvorkommen und dient als Beispiel dafür, woher das Uran kommt, wo es hingeht und was davon übrig bleibt.
Minussummenspiel
Erst durch eine ausreichende Menge von Sauerstoff war die Grundlage zur Entstehung der Tierwelt gegeben
Die Herstellung von Energie ist ein biochemischer - oder physikalischer Prozess und benötigt immer die Sonne und den Mond.
Ja ja, ein Gezeitenkraftwerk zB. bei St. Malo benötigt den Mond.
Bei der Nutzung von Energie läuft ein chemischer Prozess ab, den man als Verbrennung bezeichnet. Also bei Lebewesen wie zB. dem Menschen oder beim Otto-Motor spricht man von Verbrennung.
Verbrennung ist ein chemischer Prozess, zu dem zwei Moleküle zB. Kohlenstoff und Sauerstoff in Kontakt kommen und unter Abgabe von Wärme, Kohlendioxyd entsteht.
Bei Pflanzen ist das umgekehrt, sie nehmen Kohlendioxyd auf und geben Sauerstoff unter Entziehung der Umgebung von Wärme ab.
Das scheint ein Nullsummenspiel zu sein, ….ist es aber nicht.
Die Heute verbrauchte Energie, gewonnen aus Erdöl ist in einer Zeit entstanden, als es noch keinen Sauerstoff gab. Der Sauerstoff in der Atmosphäre ist ein Produkt der Pflanzenwelt bevor es Lebewesen also Tiere gab. Erst durch eine ausreichende Menge von Sauerstoff war die Grundlage zur Entstehung der Tierwelt gegeben.
Aus dem Nullsummenspiel ist bereits ein Minussummenspiel geworden, denn der Sauerstoff, unsere Existenzgrundlage entziehen wir uns permanent, indem wir die Energiereserven verbrennen.
Ein oder besser der Ausweg aus dem Lemminge-Verhalten kann nur die Erzeugung von Energie über den physikalischen Prozess sein.ZB. durch Nutzung der Erdwärme, der Wasserkraft, der Windkraft, der Sonnenenergie etc.
Nein Atomenergie nicht, sie gehört zu den chemischen Prozessproduktionen, mit Halbwertzeiten der Abfallprodukte von mehreren tausend Jahren, die unkontrollierbare Folgereaktionen nach sich ziehen und über zig Generationen verwaltet werden müssen.
Weitere Beiträge zum Thema ENERGIE:
Einsparungspotenziale im Wohnungsbau
Kombi-Forschungs-Kraftwerk auf dem GASAG-Areal in Schöneberg
Energie-Verbrauch - Links:
Wie viel Power hat der Mensch? – Arbeit und Leistung von Mensch und Maschine
Was ist das “Wärmegesetz 2009″?
Was ist das “Wärmegesetz 2009″?
Laut dem neuen, bundesweit gültigen Wärmegesetz 2009 müssen Bauherren, die einen Bauantrag einreichen, seit Anfang des Jahres für eine Heizung und Kühlung sorgen, die anteilig aus erneuerbaren Energien stammt (z.B. Solarkollektoren, Erdkollektoren, Holzpelletöfen). Oder sie sorgen für eine bessere Dämmung der Gebäudehülle, eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung oder führen eine der von dem Wärmegesetz anerkannten Maßnahmen durch.
WELTWEIT UND IN BASEL: LICHT AUS FÜRS KLIMA AM 28. MÄRZ 2009

Klima: Was Kohlendioxid bewirkt


Änderung der Förderungsrichtlinien
Das Fachinformationszentrum Karlsruhe (FIZ) teilt über seinen BINE Informationsdienst aktuelle Förderungsänderungen der KfW-Bank mit. Für den Laien sind die permanenten Änderungen der Förderrichtlinien nur noch schwer zu durchschauen. Bitte beachten Sie die folgenden Ausführungen:
Zum 1. April 2009 ergeben sich bei den wohnwirtschaftlichen Programmen der KfW einige Änderungen.
Wohnwirtschaftliche Programme
"Energieeffizient Bauen" ersetzt "Ökologisch Bauen". Dieses Programm dient nach wie vor zur Finanzierung von KfW-Energieeffizienzhäusern oder Passivhäusern. Der alleinige Einbau von Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien im Neubau wird nicht mehr gefördert.
"Energieeffizient Sanieren" ersetzt die bisherige Förderung der KfW-Programme "Wohnraum-Modernisieren ÖKO PLUS" sowie die Kredit- und Zuschussvariante des CO2-Gebäudesanierungsprogramms
1. Zukünftig ist neben der Sanierung auch der Ersterwerb eines sanierten Gebäudes förderfähig
2. Bei den Maßnahmpaketen können die Kombinationen der Maßnahmen frei gewählt werden
3. Für Gebäude, deren Bauantrag vor dem 01.01.1995 gestellt wurde, kann das Programm in Anspruch genommen werden
4. Der Förderbetrag wird auf 75.000,- EUR pro Wohneinheit angehoben
5. Privatpersonen, die keinen Kredit in Anspruch nehmen möchten, erhalten für Einzelmaßnahmen weiterhin einen Zuschuss
Neue Richtlinie Marktanreizprogramm gültig seit 1. März 2009
Der europäische Bürgerkrieg
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DAS KURZE JAHRHUNDERT DER GEWALT
VON ERNST PIPER
2.3.2009 0:00 Uhr
Der europäische Bürgerkrieg
In seiner brillanten Studie von 1914 bis 1989 in Europa erklärt Enzo Traverso den europäischen "Bürgerkrieg". Wer etwas über die Natur des 20. Jahrhundert wissen will, wird an "Im Bann der Gewalt" nicht vorbeikommen.
Im Keller flüstert ein kleines Kombikraftwerk
Energieeffizienzgesetz


Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz beim Einsatz
energiebetriebener Geräte und Maschinen
(Energieeffizienzgesetz, „Top Runner“)

Brixen: 3. ENERGY FORUM zur Solar-Architektur am 09. und 10. Dezember
200 Mikro-Blockheizkraftwerke zum Aktionspreis

Wissenschaftliche Begleitung der Photovoltaikanlagen
Energie im Neubau selbst produzieren

Erneuerbar Ab Januar 2009 müssen Hausbesitzer bei vielen Neubauten einen Teil ihrer Wärme aus erneuerbaren Energien produzieren - also mit Solarwärmeanlagen, Wärmepumpen oder Biomasseheizungen. Hausbesitzer können dabei zwischen verschiedenen Systemen wählen, so die Deutsche Energie Agentur (Berlin): zum Beispiel Holzpelletheizungen, thermische Solaranlagen in Kombination mit normalen Heizungen oder auch Wärmepumpen.
Ausnahme Allerdings gibt es Alternativen zu Wärmepumpe oder Solaranlage - etwa wenn das Haus besser gedämmt ist als gesetzlich vorgeschrieben. Dazu kommen laut Dena Ausnahmeregelungen - zum Beispiel, wenn der Einsatz erneuerbarer Energien und ihre Alternativen technisch nicht möglich sind.
Wenn Träume beginnen, wahr zu werden

Ernährungssouveränität - Was ist das?
Was ist Ernährungssouveränität?
Ernährungssouveränität ist das RECHT einer Bevölkerung, einer Region oder eines Landes, eine eigene Landwirtschafts- und Ernährungspolitik festzulegen, ohne Preisdumping gegenüber Drittländern.
Wasserstoff mit der Sonne gewinnen


Neue Pflichten für Sanierer und Bauherren

Am Scheideweg
Die Idee einer Energie Universität (EUREF-Institut) wurde von KONZEPTplus AG Mitte 2006
entwickelt. Die KONZEPTplus AG beauftragte daraufhin die Firmen PLEON, Berlin und
POWERGROUP, München, mit der weiteren Entwicklung der Idee einer Energiehochschule.
Auf diesen Grundlagen hat die ZEIT-Stiftung einen Dienstleistungsauftrag zur Schaffung
einer Energie-Universität erhalten. Dieser wurde im Juli 2008 abgeschlossen, nachdem die
etablierten deutschen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten ihre
Bereitschaft an einer Mitarbeit im Energiebereich signalisiert haben.
Energie - ein Luxusgut?

Gründung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA)

Stand: August 2008
Steigende Energiepreise, Klimawandel und Armutsbekämpfung stellen die Welt vor Herausforderungen, die sich nur auf internationaler Ebene lösen lassen. Erneuerbare Energien können dazu einen großen Beitrag leisten. Bislang mangelt es an einer internationalen Organisation, deren Hauptziel es ist, Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau Erneuerbarer Energien konkret zu beraten und zu unterstützen und zu besseren ordnungspolitischen Rahmenbedingungen beizutragen. Die Bundesregierung beabsichtigt daher zusammen mit anderen interessierten Staaten eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zu gründen.
Die feierliche Zeichnung der Statuten und damit die Gründung von IRENA sind für den Jahresbeginn 2009 in Bonn vorgesehen. Die Umsetzung des gesamten Vorbereitungsprozesses erfolgt durch das Bundesumweltministerium und das Bundesentwicklungsministerium in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt.
"Solare Pflichten - Marschallplan der Städte für die Erde"
Solarserver-Standpunkt:
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| Fabio Longo und Prof. Dr. Holger Rogall: "Solare Pflichten - Marschallplan der Städte für die Erde" 18. Dezember 2003 |
| Die Initiatoren der Solar-Pflichten in Berlin und Vellmar, Prof. Dr. Holger Rogall und Fabio Longo, rufen die deutschen Städte dazu auf, mit solaren Vorgaben Marschallpläne für die Erde zu entwickeln. Der Professor für Umweltökonomie an der FH für Wirtschaft in Berlin, Dr. Holger Rogall, und der Vellmarer Stadtverordnete und Rechtsreferendar, Fabio Longo, sehen hierin neben dem Klima- und Ressourcenschutz zugleich eine große Chance für lokale Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze in den Städten und Gemeinden.
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Stromverbrauch bei Fernsehern wird Konsumenten immer wichtiger

23.10.08
Einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK zufolge ist der Stormverbrauch von Fernsehern ein wichtiges Kaufargument. 74 Prozent der Befragten gaben an, dass der Stromverbrauch des TV-Geräts eine wichtige Kaufentscheidung darstellt.
Teilweise doppelte Kosten im Betrieb
GfK-Autor Ingo Holzer weist in seiner Studie darauf hin, dass sich der Energieverbrauch eines Fernsehers durchaus auf die Stromrechnung auswirken kann. So würde bei zwei vergleichbaren Plasmafernsehern mit einer Größe von 42 Zoll und einer täglichen Betriebsdauer von vier Stunden der Stromsparende bei einem Verbrauch von 215 Watt jährliche Kosten von etwa 60 Euro verursachen, das konventionelle Gerät sei mit einem Verbrauch von 380 Watt mit 110 Euro fast doppelt so teuer.
Nürnberg
Shell: Energie-Verbrauch wird sich bis 2050 verdoppeln

22.10.2008 | 11:37 | (DiePresse.com)
Energie wird teurer und der CO2-Ausstoß zunehmen, prognostiziert der Mineralöl-
Die Nachfrage nach dem Schwarzen Gold wird sich bis ins Jahr 2050 verdoppeln, gleichzeitig wird es schwieriger und teurer neue Energiequellen zu erschließen und der CO2-Ausstoß wird zunehmen, so die ernüchternde Einschätzung von Friedrich Schalk, Generaldirektor der Shell Austria. weiter...
Leitstudie 2008: Positive Bilanz für den Ausbau von Erneuerbaren Energien

Mit Wärmespeichern lässt sich die Stromproduktion solarthermischer Kraftwerke von den Schwankungen der Sonneneinstrahlung entkoppeln. Solarthermischer Kraftwerke könnten so auch nachts und bei starker Bewölkung immer gleichmäßig Strom liefern.
Biogasanlage leistet ein Drittel mehr
Am 16. Oktober ist Welternährungstag
Nach Angabe der FAO (UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft) leiden heute über 860 Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung. Drastische Preisexplosionen in den letzten Monaten, unter anderem bei Reis, Getreide, Gemüse und Fleisch, haben die Situation noch verschärft. Die FAO befürchtet, dass dadurch noch weitere einhundert Millionen Menschen hungern müssen. Während in der westlichen Welt die Menschen von sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Gefäßkrankheiten betroffen sind, sterben in den Ländern des Südens jedes Jahr 18 Millionen Menschen an Hunger, davon täglich über 20.000 Kinder.
12 Milliarden Menschen können mit der derzeitigen landwirtschaftlichen Produktion ernährt werden. Die gegenwärtige Preisexplosion schließt allerdings Millionen Menschen vom Nahrungsmittelmarkt aus. Die Experten sehen das Problem somit nicht in der Überbevölkerung, sondern in der äußerst ungerechten Verteilung von Nahrungsmitteln. Ein weiterer Aspekt ist die Herstellung von Bioethanol und Biodiesel. Es ist zu befürchten, dass die schon knappen Nahrungsmittel nicht den Menschen sondern den Autos zugeführt werden.
2008 steht dieser Tag unter dem Motto „Klimawandel und Bioenergie als Herausforderungen für die weltweite Ernährungssicherung"
UN-Organisation warnt vor Risiken von Biokraftstoff
Erschienen am 07. Oktober 2008 | bv
Die verstärkte Produktion von Biokraftstoffen auf der Welt birgt nach Auffassung der UN-Organisation FAO erhebliche Risiken, aber auch Chancen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen stellte am Dienstag in Rom ihren Jahresbericht vor. Ziel der FAO ist, die Nahrungsmittelproduktion der Welt zu sichern, arme Bauern zu schützen, ländliche Regionen zu entwickeln und dabei die ökologische Nachhaltigkeit sicherzustellen.
"Ich bin ein Brandenburger"

Mit der Aktion macht der BUND auf das am 10. Oktober beginnende Volksbegehren aufmerksam, bei dem die Brandenburgerinnen und Brandenburger über das Schicksal der vom Braunkohleabbau bedrohten Dörfer abstimmen können. Mehr...
Kur für Erdöljunkies
Energie-Hochschschule gescheitert
Von Christian Schwägerl
Das von der Bundesregierung massiv unterstützte Projekt einer privaten Energiehochschule in Berlin ist vorerst gescheitert.
Die Initiatoren des Vorhabens haben sich mit dem Eigentümer des geplanten Standorts am Schöneberger Gasometer über Details des Mietvertrags zerstritten. Zudem sind Wissenschaftsorganisationen wie die Max-Planck- oder Fraunhofer-Gesellschaft nicht bereit, das Projekt federführend zu übernehmen.
BUND Berlin bei der Klima-Allianz-Demo gegen Kohlekraft am 13. September 2008
Mediaspree: Investoren erhöhen Druck auf Senat
Stadt soll Planung an sich ziehen - Bezirk widmet Baugrundstück in Grünfläche um
In einem offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und seine Parteifreundin, Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer, warnt das Anwaltsbüro Gaßner, Groth, Siederer & Coll. vor ernsten Konsequenzen des Bürgerentscheids für das Entwicklungsgebiet Mediaspree. Bei einem Grundstück habe das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg bereits Bauland als Grünfläche ausgewiesen; bei einem anderen sei die zulässige Art der Bebauung nach dem Bürgerentscheid geändert worden, so Anwalt Klaus-Martin Groth. weiter...
FVS-Jahrestagung 2008 "Energieeffizientes und solares Bauen"
Berlin (Langenbeck-Virchow-Haus)
29.09.08 - 30.09.08
Tagungsort: Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin-Mitte
Wissenschaftlicher Leiter: Prof. Dr. Gerd Hauser (Fraunhofer-Institut für Bauphysik)
Zum Thema: Es gibt bereits Regierungsgebäude, erste Fabriken und ganze Stadtteile, die ihre Energie zu 100 % aus erneuerbaren Energien beziehen.
Energie, Handwerk und Arbeit
1. Ausgangspunkt
Spätestens in den letzten beiden Jahren ist deutlich geworden, welch große und
wachsende Bedeutung der Produktionsfaktor Energie hat und in der Zukunft haben
wird:
Die Energiekosten haben sich drastisch verteuert; zudem ist absehbar,
dass sie auch in der Zukunft weiter steigen werden. Hintergrund für diese
Entwicklung ist zum einen die Begrenztheit der fossilen Energieträger, zum
anderen der enorme Rohstoffhunger aus den stark wachsenden Schwellen-
ländern und dabei insbesondere aus China und Indien.
Die Verfügbarkeit von Energie ist durch größere Unsicherheiten geprägt.
Vor allem in rohstoffarmen Ländern werden notwendige Energieimporte bei
zunehmender Ressourcenknappheit und bestehenden Monopolstrukturen auf
der Anbieterseite zu immer größeren wirtschaftlichen und politischen Abhän-
gigkeiten und zu Risiken für die Versorgungssicherheit führen.
Der Klimawandel hat sich stark beschleunigt. In Folge der Freisetzung von
Kohlenstoffdioxid und weiteren Treibhausgasen hat sich die globale Erder-
wärmung verstärkt. Die Berichte des IPCC und der Stern-Report haben aufge-
zeigt, welche gravierenden Negativauswirkungen zu erwarten sind, sofern kei-
ne massiven Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Einige Konsequenzen
sind schon heute wahrzunehmen (steigende Meeresspiegel, Gletscher-
schmelze und Wetterveränderungen).
Vor diesem Hintergrund kommt der Energie- und Klimapolitik in der Zukunft eine her-
ausragende Rolle zu: Notwendig ist ein gezieltes Umsteuern zur Reduzierung der
CO2-Emmissionen und zur Verringerung der fossilen Energienutzung.





